Was kann die Johannesschule leisten?
A - Entwicklung von Lern-, Leistungs- und Sozialverhalten
Unterricht und Erziehung in der Johannesschule sind von den Grundsätzen der individuellen Hilfestellung, der Leistung und des Zusammenlebens bestimmt.
A1 - Unterrichts- und Erziehungsziele
Unterricht und Erziehung sind auf die Bewältigung des gegenwärtigen und zukünftigen Lebens in den Handlungsfeldern Familie und Haushalt, Freizeit, Arbeitsplatz und Betrieb sowie Wirtschaft und Gesellschaft ausgerichtet. (Existenzsicherung und Existenzverbesserung))
A2 - Pädagogische Ausrichtung
Die sonderpädagogische Hilfe zielt darauf ab, den Schülern/Schülerinnen auf ihrem Weg zur Mündigkeit individuell die adäquat besten Hilfen zu geben. (Förderdiagnose)
A3 - Spezielles Lernumfeld
- Unterricht in kleinen Lerngruppen
- Befriedigung des Bedürfnisses der Schüler nach personaler Zuwendung
- Organisiertes Lernen sowohl im fachgebundenen Unterricht als auch in fächerübergreifenden Lerneinheiten (z.B. Projekten)
- Unterricht und Erziehung in gleichrangigen individuellen Lernprofilen (=Differenzierung und individualisierendes Lernen führen dazu, dass jeder Schüler seinen eigenen Lehrplan hat, dass für ihn in den verschiedenen Lernbereichen Ziele angesetzt werden, die seinen speziellen Lernvoraussetzungen entsprechen und sein individuelles Lerntempo berücksichtigen)
- Bewegliche Unterrichtsorganisation durch Zusammenfassen von Schülern mit ähnlichem Lernverhalten in den lehrgangsmäßig aufgebauten Unterrichtsfächern (= äußere Differenzierung)
- Teilung des standortorientieren und schülerbezogenen Bildungsplans nach Grundplan und Erweiterungsplan
(Der flexible Grundplan ist ausgerichtet auf die Mehrheit der Schüler. Der Erweiterungsplan bereitet die Leistungsstärkeren auf den Übergang in die Regelschule vor.)
- Verschaffen von Erfolgserlebnissen zur Stärkung des Selbstwertgefühls
- Steuerung des Verhältnisses von Erfolg und Misserfolg zum Aufbau bzw. Erhalt einer realistischen Erwartungshaltung
- Unmittelbare Rückmeldung von Erfolg
A4 - Methodische Grundsätze
- Anknüpfen an Bedürfnissen und Interessen der Schüler/innen
- Anschaulichkeit in der Darbietung der Unterrichtsgegenstände (Einbeziehung möglichst vieler Sinne erleichtert die Aufnahme)
- Handlungsorientiertes Lernen (Einbeziehung der Motorik, Durchführung konkreter Operationen)
- Unmittelbare Begegnung mit dem Unterrichtsgegenstand (alternativer Einsatz audio- visueller Medien)
- Kleinschrittiges Vorgehen und Eingrenzung von Schwierigkeiten
- Häufiger Wechsel von Tätigkeiten und Arbeitsformen
- Problembezogene Vorgehensweisen, die das Finden von Lösungswegen ermöglichen
- Zielgerichtetes Wiederholen und Üben
A5 - Materialien
- Auf die methodischen Grundsätze abgestimmt
- Verschiedene Darstellungsformen berücksichtigend (handelnd, bildhaft, symbolisch)
- Zu Problemlösungen geeignet
A6 - Individuelle Leistungsbeschreibung
- In Gesprächen mit Schülern und Erziehungsberechtigten
- In Klassenarbeiten und anderen Lernzielkontrollen
- Auf Zeugnissen
A7 - Hilfen zur Orientierung im sozialen Umfeld sowie zur Steuerung des Verhaltens
- Steigerung der sozialen Kompetenz durch konsequentes Erzieherverhalten und klar abgesteckten Handlungsrahmen
- Beachten von Regeln und Ritualen
- Aufbau von Selbstwahrnehmung bis zur Selbststeuerung
- Befähigung zum konfliktarmen und gewaltfreien Zusammenleben
A8 - Aufbau von Zuversicht und Selbstvertrauen
- Vermittlung von Sicherheit in lebensnahen Handlungssituationen
- Begründung einer positiven emotionalen Befindlichkeit
Tabellarische Übersicht
| B - Integriertes Funktionstraining |
C - Rehabilitation |
D - Begutachtung und Beratung |
E - Schulleben |
F - Kooperation mit außerschulischen Partnern |
B1 - Förderung der basalen Fähigkeiten
- Wahrnehmung
- Konzentration
- Merkfähigkeit
- Denkfähigkeit
- Motorik
- Sprache
- Motivation
- Ausdauer
- Emotionalität
- Sozialverhalten
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durch
- Berufsorientierung in der Abschlussstufe
- Anbahnung der Berufswahlreife
- Begleitung bei der Berufswahl
- Hinführung zur Annahme von beruflichen Eingliederungs-lehrgängen
- Nachgehende Begleitung
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- Förderdiagnostik
- Elternberatung uns Schülerberatung
- Kooperation mit Regelschulen
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- Mitwirkung und Mitbestimmung bei der Gestaltung der Schulgemeinschaft
- Ganztagsbetreuung
- AG-Nachmittage
- Feste, Feiern
- Klassenfahrten, Ausflüge
- Ausstellungen
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- Eltern
- Kirchen
- Arbeitsamt
- Einrichtungen der Jugendhilfe
- Gesundheitsamt
- Ausbildungsstätten
- Schulaufsicht
- Schulträger
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B2 * Aufbau von persönlichen und sozialen Kompetenzen
- Lern- und Leistungsbereitschaft
- Zuverlässigkeit - Sorgfalt
- Ausdauer - Belastbarkeit
- Verantwortungsbereitschaft - Selbstständigkeit
- Kritikfähigkeit
- Kooperationsbereitschaft - Teamfähigkeit
- Konfliktfähigkeit
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Selbstverständlich sind im Erziehungsprozess vorrangig auch die Elternhäuser und gesellschaftlichen Gruppen außerhalb der Schule gefordert. Zugleich müssen sich die Kinder und Jugendlichen selbst einbringen. Das was Schule in diesen Punkten leisten kann, ist in hohem Maße abhängig von der Bereitschaft zur Mitwirkung aller Beteiligten. (Ein Teil der Schüler/innen wird die angestrebten Ziele nur ansatzweise oder gar nicht erreichen.)